Mittwoch, 24. November 2010

Dauerhaft erfolgreich!


Führen und managen sind zwei Seiten einer Medaille. Führen ohne Vertrauen und ohne klar kommunizierte Ziele ist in unserer schnelllebigen Welt nicht mehr möglich. Zum managen brauchen Sie klar strukturierte Prozesse und Zwischenziele. Ziele sind nur mit vertrauensvoll geführten, motivierten und engagierten Mitarbeitern zu erreichen. Denn solche Mitarbeiter orientieren sich an Ergebnissen, nicht an Tätigkeiten oder Zeitkonten!

Das alles setzt eine mittel- und langfristige Unternehmensstrategie, eine daraus abgeleitete Maßnahmenplanung und eine werteorientierte Unternehmenskultur voraus.

Wie aber die Richtung und Arbeitsweise finden? Wie das Verhalten der Mitarbeiter ändern?

Wir können Ihnen Methoden und Mittel zeigen, die Ihr Unternehmen dauerhaft erfolgreich machen:

Die 3 Säulen des Erfolgs:
Trendbasierte Strategieentwicklung
Vertrauensbasierte Führungsmethode
Agilitätsbasierte Teamarbeit

Mittwoch, 25. August 2010

Wirtschaftsdemokratie - Erfolg ohne Chef: Wie Arbeit aussieht, die sich Mitarbeiter wünschen

Interview mit
Gernot Pflüger,
Geschäftsführer CPP Studios, Offenbach

ChangeX Podcast


Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende


Ricardo Semmler






Beitrag von David Rotter/
Sein Online



Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Respekt als Erfolgsrezept
Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.

Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

Es geht Semler um ein neues Verständnis von Arbeit: Eine Firma ist ein Gemeinschaftsprojekt, im besten Fall eine geteilte Leidenschaft. Die Gesellschaft hat uns das allerdings anders beigebracht, wir sollen uns als Steinmetze, Maler und Hilfsarbeiter sehen, nicht als Kathedralen-Schöpfer. Bei Semco sind die Mitarbeiter essenzieller Teil eines Ganzen, sie sind Mit-Schöpfer, nicht bloß ein Rädchen im System. Sie haben Ideen, sie verstehen ihre Arbeit, sie wissen, was sie wert ist.

Vertrauen statt Kontrolle
Aber unsere Personalchefs glauben noch immer, dass man Angestellte kontrollieren muss, über Stechuhren, feste Arbeitszeiten, Produktivitäts-Reports und Email-Spionage. Semco hat das alles aufgegeben und die Kontrolle durch Vertrauen ersetzt - und mal im Ernst: Wer will eigentlich mit Leuten zusammenarbeiten, denen man nicht trauen kann?

Für Semler ist der Kontrollwahn der meisten Unternehmen einfach nur noch verrückt. Seine Mitarbeiter erziehen ihre Kinder und wählen Gouverneure, es sind erwachsene Menschen, die selbst am besten wissen, was sie möchten und brauchen.

"Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: 'Du bist fünf Minuten zu spät' oder 'warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?' [...] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.

Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro - sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich", erklärt Semler seltsam einleuchtend.

Keine Hierachie, dafür Teams
Semco ist etwas, dass es laut dem Menschenbild heutiger Manager eigentlich gar nicht geben dürfte. Und wenn doch, dann dürfte es nicht funktionieren. Tut es aber. Drei Fragen hört Semler immer wieder: Macht ihr das wirklich so? Funktioniert es ganz im Ernst? Und: Was jetzt?

Die ersten zwei sind einfach zu beantworten: "Wir machen das jetzt seit 25 Jahren, so ziemlicher jeder, den es wirklich interessiert, ist hergekommen, um zu sehen, ob es wahr ist. Und unsere Zahlen sind über jeden Zweifel erhaben", sagt Semler selbstbewusst.

Für ihn ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen - und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.

"Wenn man es sich genauer ansieht, muss man feststellen, dass das traditionelle System nicht funktioniert. Und das ist der Anreiz, sich nach etwas anderem umzusehen" - so einfach sieht Semler das.

Doch es fehlt vielen Unternehmern noch immer schwer, die Kontrolle loszulassen. Denn heutige Firmen sind nicht aufgebaut wie Orte des Schöpfens, sondern wie das Militär: mit einer hierarchischen Machtstruktur, mit Befehlsgebern und -empfängern. Semco hingegen ist in konzentrischen und durchlässigen Kreisen aufgebaut, es gibt keine Arbeitstitel, keine festen Büros. Niemand muss zur Arbeit kommen, ob von zu Hause, aus dem Dschungel oder einem Cafe an der Strandpromenade gearbeitet wird, ist den einzelnen Mitarbeitern und Teams selbst überlassen.

Diese Teams sind das Herzstück von Semco. Die Menschen arbeiten in Gruppen, die jeweils ein Produkt oder ein Zwischenprodukt selbstständig fertigstellen. Wie sie das machen, in welcher Zeit und mit welchem Geld, das ist ihre Sache. Wer zwischendurch schlafen will, geht einfach in den Firmengarten und legt sich für ein paar Stunden in die Hängematte - wer müde ist, macht ja eh nur Fehler.

Die Firma ohne Personalabteilung
Semco hat 3000 Mitarbeiter, aber keine Personalabteilung, da steht dem traditionellen Unternehmer der Angstschweiß auf der Stirn. Wer stellt diese Leute ein? Wer überprüft die Leistung?

Das machen die Angestellten alles selbst. Stellt ein Team fest, dass eine neue Person gebraucht wird, schreibt sie im Intranet der Firma ein entsprechendes Meeting aus. Das ist natürlich freiwillig: Alle können kommen, keiner muss.

"Wir wollen nicht, dass irgendwer in etwas verwickelt wird, was ihn nicht interessiert, deshalb sind alle Meetings freiwillig. Das heißt die Meetings werden bekanntgegeben und wer interessiert ist, kann und wird vorbeikommen und soll in dem Moment den Raum wieder verlassen, wenn es anfängt, ihn zu langweilen", erklärt Semler die Meeting-Philosophie.

Leute, die mitten in einem Meeting gehen, weil es sie langweilt - das würde so manchen Vorgesetzten in den Wahnsinn treiben. Aber bei Semco sollen eben nur die Menschen eine Entscheidung treffen und tragen, die es unmittelbar angeht und interessiert.

Auf so einem Meeting könnte zum Beispiel beschlossen werden, dass neuer Mitarbeiter gebraucht wird und was er oder sie können muss. Dann wird gemeinschaftlich eine Annonce geschrieben, und sobald die Bewerbungen kommen, werden sie im Team aufgeteilt: Jeder, der möchte, nimmt einfach ein paar mit nach Hause und bringt die interessantesten dann wieder mit. Statt Vorstellungsgesprächen gibt es ein Gruppengespräch mit allen Kandidaten gleichzeitig - auch hier darf kommen, wer will.

Die einzigen Mitarbeiter, die regelmäßig formal bewertet werden, sind jene in Entscheidungs-Positionen - und zwar von allen anderen. Sollte einer dieser Manager wiederholt schlechte Bewertungen kriegen, geht er für gewöhnlich von selbst.

Gruppenzwang
Tatsächlich regeln die Teams fast alles unter sich. Macht jemand keinen guten Job, so wird das im Team diskutiert, oder ein Meeting einberufen. Wer sich ein hohes Gehalt zuteilt, erhöht damit auch die Erwartungen des Teams und den Leistungsdruck. Aber auch die Mitarbeiter haben mittlerweile ein anderes Verhältnis zur Arbeit: Wenn jemand einen Haufen Geld verdient, die ganze Woche eigentlich nur Golf spielt, aber trotzdem einen guten Job macht und seine Aufgaben erledigt - wen kümmert's dann? Was zählt, ist das Ergebnis.

Eine Studie von CNN hat festgestellt, dass die Mitarbeiter bei Semco eine sehr viel gesündere Balance zwischen Privatleben und Beruf haben, sich mehr Zeit für Beziehungen, Kinder und Hobbys nehmen, aber gleichzeitig auch ungewöhnlich hohen Einsatz und bemerkenswerte Leistungen im Beruf zeigen. Nicht trotz, sondern wegen der Freiheiten. Für Semler ist das wenig verwunderlich: Menschen müssen sich entfalten können, um ihr Potenzial optimal einzubringen.

Und es funktioniert
Semler ist sich sicher: Sein Konzept funktioniert überall. Er selbst hat es in Fabriken ebenso eingesetzt, wie in IT-Büros. Tatsächlich ist es eigentlich andersherum - es funktioniert überhaupt nur so. Unsere derzeitige Arbeitswelt mit ihren Burn-Out-Syndromen, mit Mobbing, Stress, Magengeschwüren und Depressionen funktioniert nämlich eben nicht, sie ist fortgesetzter Wahnsinn.

Es wird Zeit, dass wir eine Gesellschaft erschaffen, in der Beruf wieder mit Berufung und Leidenschaft assoziiert wird, nicht mit Sklaverei und Ausbeutung. In der Menschen wieder freie Entscheidungen treffen können und mit Respekt behandelt werden. In der Privatleben und Arbeit gleichwertig sind – auch für die Vorgesetzten. Es wird Zeit für das 7-Tage-Wochenende!
Von Ricardo Semmler sind mehrere Bücher erschienen darunter: "The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century" und "Das Semco System: Management ohne Manager".
Von Ricardo Semmler sind mehrere Bücher erschienen darunter: "The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century" und "Das Semco System: Management ohne Manager".

Mittwoch, 21. Juli 2010

Der Unterschied zwischen Verminderern und Vermehrern




Liz Wiseman & Greg McKeown haben das Buch Multipliers veröffentlicht und haben untersucht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen "Multipliers" (Vermehrern) und "Diminishers" (Verminderern) gibt.





Hier die 5 wichtisten Unterscheidungsmerkmale:

1. Vermehrer agieren als Talentmagnete!

2. Vermehrer sind Befreier!

3. Vermehrer lieben Herausforderungen!

4. Vermehrer sind Debattierer!

5. Vermehrer sind Investoren!

Unabhängig von Ihren persönlichen Führungsqualitäten, sind es für die Autoren gerade diese 5 Merkmale, die eine gute Führungskraft auch erfolgreich machen!

Hier gehts zum Clip über das Buch!

Dienstag, 18. Mai 2010

The Most Important Leadership Quality for CEOs? Creativity


Interessante neue IBM Studie, bei der insgesamt 1.500 Führungskräften aus Unternehmen und dem öffentlichen Sektor in über 60 Ländern und 33 Branchen direkt interviewed wurden.

Überraschend das Ergebnis, aber wahr!

Die wichtigste Eigenschaft für die Führungskräfte der Zukunft ist demnach

Kreativität!

von Austin Carr, FASTCOMPANY

Freitag, 23. April 2010

Mittwoch, 21. April 2010

Was ist ... Pfadabhängigkeit?





Von Cornelia Geißler

Führungskräfte glauben nur zu gern daran, dass sie völlig frei entscheiden können, welche Strategie für ihr Unternehmen die richtige ist und welche Innovationen auf dem Markt erfolgreich sein werden. Schlägt die Strategie später fehl oder floppt die Innovation, schieben sie das auf eine mangelhafte Umsetzung.

Schöner Artikel über die Beharrungskräfte in einem Unternehmen, die zum Problem werden können, weil zwischen Mitarbeitern, Management, Strukturen und Märkten selbstverstärkende Mechanismen, sogenannte positive Rückkopplungen wirken. Diese sind für einzelne Beteiligte nur schwer zu durchschauen. Wir haben es also mit der paradoxen Situation zu tun, dass Führungskräfte Teil des Systems sind, das sie eigentlich lenken sollen.

Acht Dinge, die Mitarbeiter von Ihnen erwarten!



Erfahrungen gesammelt von Melissa Raffoni aus ihrer Arbeit für Raffoni CEO Consulting.


Was erwarten Mitarbeiter von Ihnen als Führungskraft?



1. Erklären Sie mir meine Rolle,
sagen Sie mir, was zu tun ist und geben Sie mir die dazu notwendigen Regeln. Fordere ich Micromanagement? Nein, nennen wir es eine klare Direktive. Geben Sie Ihren Mitarbeitern einen Handlungsrahmen, damit diese sich innerhalb des Rahmens mit großer Sicherheit bewegen können.

2. Maßregeln Sie meine Kollegen,
die sich außerhalb des vereinbarten Rahmens bewegen. Immer wieder wünsche ich mir, dass Sie meinem Kollegen deutlich mitteilen, dass er sich außerhalb des vereinbarten Rahmens bewegt und dass dies für uns alle inakzeptabel ist. Zeigen Sie Menschen verlässlich und fair auf, was akzeptabel ist und was nicht.

3. Begeistern Sie mich,
über das Unternehmen, über das Produkt, über den Auftrag, über ein Projekt. Und erhalten Sie mir diese Begeisterung.

4. Vergessen Sie nicht mich zu loben
und motivieren Sie Mitarbeiter durch die Heraushebung ihrer Stärken, nicht durch ständige Verweise auf ihre Schwächen.

5. Machen Sie mir keine Angst,
denn Sie müssen nicht wirklich über alles reden, was sie beunruhigt. Mitarbeiter schätzen zwar, dass sie Ihnen vertrauen. Aber vergessen Sie nicht, am Ende sind Sie der Chef. Verlieren Sie nicht ihre Fassung in Sitzungen, nur weil Mitarbeiter Ihre Erwartungen mal nicht erfüllen. Dies ist höchst unproduktiv. Fairness und Konsistenz sind wichtige Säulen der vertrauensvollen Zusammenarbeit.

6. Beeindrucken Sie mich,
auf verschiedenste Arten und Weisen. Einige Führer sind gute Managemer, einige sind besonders risikofreudig und mutig, andere sind kreativ und smart. Starke Führer bringen Stärke in eine Organisation, indem Sie ein besonderes Merkmal haben, das andere nicht haben und das ein Unternehmen womöglich dringend braucht.

7. Geben Sie mir Freiheit,
und verschaffen Sie mir interessante Aufgaben. Vertrauen Sie mir, in dem Sie mir immer wieder neue Möglichkeiten geben.

8. Machen Sie mich zum Gewinner,
denn niemand scheitert gerne. Führer, die keine Entscheidungen treffen, die Menschen die falsche Rolle zuteilen, die unrealistische Ziele setzen, die an unproduktiven Team-Mitgliedern festhalten oder ungerechtfertigterweise einfach die Richtung ändern, sorgen nur dafür, dass Menschen sich frustriert und besiegt fühlen.

Ihre Aufgabe ist es, Menschen praktisch zu ihrem Erfolg zu führen. Wenn Sie dies tun, gewinnen am Ende alle.

Donnerstag, 25. März 2010

Was Führungskräfte künftig kennen müssen


Perspektivischer Artikel über aktuell erlebte und erlernte Eigenschaften inmitten der Krise!
Sehr lesenswert!

http://www.cio.de/karriere/2225969/index.html

(Twitter: Danke an Joerg Huebner (Coachingbüro) für den Tipp

Donnerstag, 18. März 2010

Die 7 großen Unterscheidungsmerkmale zwischen einem Manager und einem Leader


Glenn Magas beschreibt in einem Auszug aus seinem in Arbeit befindlichen Buch die für ihn wesentlichen 7 Unterscheidungsmerkmale zwischen einem Manager und einem Leader. Dabei ist für ihn ganz wesentlich, dass Unternehmen Leader brauchen, um sich nachhaltig erfolgreich im Markt zu behaupten.

Der Unterschied zwischen Manager und Leader ist oft nur Wortklauberei. Jedoch kann man feststellen, das vielen Managern bestimmte Fähigkeiten und Qualitäten fehlen, die sie zu einem echten Leader machen würden. Manager lassen aus diesem Grunde oft Effektivität und Effizienz vermissen. Und so trifft man immer wieder Führungskräfte, die glauben, alles zu wissen, während andere ständig auf der Suche nach neuem Wissen sind. Ist das bereits ein markanter Unterschied zwischen einem Manager und einem Leader?

Ich denke ja! Eine Leader ist ständig getrieben von der Idee sich und die von ihm verantwortete Organisation zu verbessern. Er stellt seine persönlichen Interessen in den Hintergrund. Trotzdem findet man viele Führungskräfte, die genau das Gegenteil tun. Sie suchen ihre Position zu sichern und die ihnen zukommenden Privililegien zu maximieren.

Leader nehmen Einfluss, motivieren ihr Umfeld zu guten Leistungen und am Ende überzeugen sie durch besonderes Interesse an und Fürsorge für die Menschen, die sie führen.

Diese Fähigkeiten kann man erlernen. Doch zunächst muss man verstehen, welchen Einfluss ein schlechtes Führungsverhalten auf das Umfeld hat und warum Unternehmen durch falsches Management oft an den Rand ihrer Existenz geführt werde.

Um effiziente von ineffizienten Führungskräften zu unterscheiden, kann man sie anhand der 7 im Folgenden aufgelisteten Unterschiede überprüfen:

1. Problemlösungsorientierung
Eine gute Führungskraft hilft ihren Leuten die Karre aus dem Dreck zu ziehen.
Eine mittelmäßige Führungskraft läßt sie mitsamt der Karre im Dreck zurück.

2. Zuhören
Eine gute Führungskraft hört ihren Mitarbeitern interessiert zu.
Eine mittelmäßige Führungskraft hört sich am liebsten selber sprechen.

3. Lob
Eine gute Führungskraft lobt ihre Mitarbeiter durch ehrliche Anerkennung.
Eine mittelmäßige Führungskraft weist immer nur auf Fehler der Mitarbeiter hin.

4. Wahrnehmung
Eine gute Führungskraft nimmt ihr Umfeld immer interessiert wahr.
Eine mittelmäßige Führungskraft möchte vornehmlich von ihrem Umfeld wahrgenommen werden.

5. Akzeptanz
Eine gute Führungskraft trägt bewußt die Verantwortung und lässt ihre Mitarbeiter glänzen.
Eine mittelmäßige Führungskraft weist die Schuld ihren Mitarbeitern zu und kassiert das Lob auf eigene Rechnung.

6. Unterstützung
Eine gute Führungskraft unterstützt ihre Mitarbeiter aktiv.
Eine mittelmäßige Führungskraft hilft sich in erster Linie nur selbst.

7. Ausbildung
Eine gute Führungskraft bildet weitere gute Führungskräfte aus.
Eine mittelmäßige Führungskraft blockiert talentierten und ambitionierten Nachwuchs.

Welche Fürhrungstypen kennen Sie?

Man kann den Eindruck bekommen, dass viele der mittelmäßigen Führungskräfte eine ähnliche Persönlichkeit besitzen. Diese Stereotypen erklimmen zielstrebig die Erfolgsleitern in den Organisationen, erhöhen ihre Privilegien und vermeiden die Übernahme von Verantwortung. Gute Führungskräfte hingegen erhöhen ihren Grad an Verantwortung und vermeiden Privilegien.

Montag, 15. März 2010

Empfehlung: ProCharisma-Blog


Wer steht hinter Pro Charisma?

Hinter Pro Charisma steht Julia Sobainsky.

"In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten bedarf es visionärer, charismatischer
Führungspersönlichkeiten, um ein Ruder wirklich herum zu reißen, um Menschen zu bewegen, um echte Veränderungen zu schaffen. In einer medialen Gesellschaft wie der Unseren ist Charisma die einzige Möglichkeit, Menschen wirklich persönlich zu bewegen."

Mal reinschauen lohnt sich!

Chef-Gott in grau oder Teamplayer? Machen Sie den Selbst-Check!

Sind Sie ein Motivator? Lesenswerter Artikel!
(Twitter: Danke für den Tipp an Björn Huebner, Coachingbüro)

Frust durch Chefs - Hierarchien bremsen Mitarbeiter aus

Guter Artikel über fehlende Transparenz in Unternehmen.
(Twitter: Danke für den Tipp an Björn Huebner, Coachingbüro)

Montag, 8. März 2010

Verhaltenstipps für humane Führungskräfte


Es gibt Verhaltensweisen, die sollte man als Führungskraft täglich beherzigen. Sie erzeugen eine menschliche Arbeitsatmosphäre und beflügeln Menschen zu Höchstleistungen. Ein paar dieser wichtigen Verhaltensweisen habe ich als Tipp hier aufgelistet:

- Denken Sie daran, Ihren Mitarbeitern regelmäßig ein Dankeschön zu schenken!
- Jeder Mensch ist etwas besonderes!Zeigen Sie es ihm!
- Hören Sie den Menschen zu und sehen Sie die Dinge mit den Augen der anderen!
- Seien Sie authentisch, unabhängig davon, ob man Sie beobachtet oder nicht!
- Tragen Sie die Verantwortung für Ihr Handeln und Tun!
- Seien Sie konsistent und handeln Sie nach Ihren Überzeugungen.
- Sprechen Sie öffentlich über gute Leistungen anderer Menschen!
- Unterstützen Sie andere Menschen und machen Sie deren Sache auch zu Ihrer Sache!
- Überraschen Sie andere durch ihr Tun auf positive Art und Weise!
- Seien Sie aufmerksam und geben Sie anderen das sichere Gefühl wichtig zu sein!
- Investieren Sie in Menschen und schenken Sie Ihnen Zeit, um Sie besser kennen zu lernen und zu verstehen!
- Verzetteln Sie sich nicht in Belanglosem und investieren Sie in erster Linie ihre Zeit in Menschen!
- Zielen Sie mit Ihrem Einfluß in erster Linie auf Ergebnisse und nicht auf die Erledigung von Aufgaben ab!
- Konzentrieren Sie sich vor allem darauf andere zu unterstützen und anderen etwas zu geben!
- Unterstützen Sie andere durch aktive Teilnahme und warten Sie nicht passiv auf deren Ergebnisse!
- Gehen Sie auf andere Menschen zu und lassen Sie nicht nur Ihre Bürotür offen stehen!
- Danken und schätzen Sie andere Menschen für das, was Sie sind!
- Ermutigen Sie andere Menschen aufzustehen und Ihre Meinung frei zu sagen!
- Betrachten Sie Fehler als ein Arbeitsergebnis und als eine Chance zur Verbesserung!
- Entwickeln Sie Vertrauen und verhalten Sie sich so, dass man auch Ihnen Vertrauen schenkt!

Dienstag, 23. Februar 2010

Strategieentwicklung ist 2010 die wichtigste Aufgabe für die Unternehmensführungen


Bloomberg Businessweek.com und Hay Group haben diese Aussage auf Basis ihrer jährlichen Top-Unternehmen-Erhebung formuliert. Die Führungskräfte der Top 20 Unternehmen, die nach der Qualität ihrer Führung und Führungskräfteentwicklung bewertet wurden, stimmen darin überein, dass die systematische Entwicklung der Führungskräfte bedeutender ist, als die industrieller Fachleute. Die besten Unternehmen verfügen über einen Pool von Nachwuchsführungskräften für besonders kritische Aufgabenstellungen.

Ein besonders interessantes Erhebungsergebnis ist aber auch, dass sich die Gewichtung der Aufgaben für die Top-Unternehmen deutlich verschoben hat. Während in 2009 noch die operative Umsetzung von krisenbedingten Maßnahmen im Fokus stand, ist es für 2010 das „Strategische Denken“.

2009 konzentrierten sich die meisten Unternehmen darauf, die Luken dicht zu machen, damit das Schiff wetterfest durch die Weltwirtschaftskrise segelt. Jetzt, da ein Silberstreif am Horizont zu erkennen ist, stellen sich die Unternehmen hauptsächlich die Frage: Wohin gehen wir von hier aus? Der Fokus im Jahre 2010 liegt auf der Strategiefindung für die nächsten Geschäftsjahre.

Aber es gibt weitere interessante Trends:
Die Bedeutung der Rolle der Frauen in Unternehmen wächst. Nicht nur aufgrund eines Strebens nach Gleichberechtigung sondern besonders aufgrund der weiblichen Sichten und Einflüsse auf die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen. Ebenso gibt es die Einsicht, dass Globalisierung nicht nur eine geografische Verbreitung sondern ein effektives Operieren in den verschiedenen Kulturen der Welt darstellt. Nicht zuletzt wächst bei Unternehmen die Akzeptanz von Programmen zur Übernahme sozialer Verantwortung.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Unternehmen scheitern an der Organisation - Harte und weiche Kompetenzen für den Erfolg


Ein sehr interessanter Artikel von Thomas Pelkmann, der eine BCG-Studie zusammenfasst, die zu dem Ergebnis kommt, dass neben den harten, auch die weichen Management-Kompetenzen maßgeblich sind für die Bewältigung der heutigen Krisensituation.


Über 1.000 Manager kommen zu einem nicht unerheblichen Teil zu dem Ergebnis, dass es den Unternehmen gerade bei den weichen Kompetenzen, wie Führung, Motivation, Kooperation und Change-Management, oft an Kompetenz mangelt.

Da kann man Abhilfe schaffen!

Hier der Artikel im Original-Wortlaut:

Management-Studie
Autor(en): Thomas Pelkmann

Nur mit Einsparungen, Restrukturierungen und optimierten Prozessen können Unternehmen der Krise nicht begegnen, stellt die Boston Consulting Group in einer Studie fest. Erfolgskritischer sind vielmehr die weichen Management-Kompetenzen. Gerade da sieht es bei Unternehmen düster aus.

Die Krise hinterlässt ihre Spuren: Immer mehr Unternehmen versuchen, die Folgen des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks durch Restrukturierungen, Kostensenkungen und Prozessoptimierungen abzufedern. Alles Quatsch, meint die Boston Consulting Group (BCG) in ihrer Studie "Organisation 2015. Design to win" - wenn auch nicht wörtlich. Aber das Urteil ist eindeutig: "Über Erfolg und Misserfolg entscheiden nicht die klassischen harten Dimensionen von Organisation: Strukturen, Prozesse und Steuerungsmechanismen. Erfolgskritisch sind vielmehr die vermeintlich weichen Aspekte der Organisation: Führung und Mitarbeiter, Kooperation und Veränderungskompetenz".

Als Folge der Globalisierung prägten Unsicherheit, hoher Wettbewerbsdruck und Komplexität das wirtschaftliche Umfeld. Für die Studie hat die BCG über 1.000 Führungskräfte und Organisationsspezialisten befragt und mehr als 100 Reorganisationen ausgewertet. Strategien und Geschäftsmodelle seien in Bewegung, Organisationen müssten immer schneller, flexibler, differenzierter und zugleich effizienter agieren.

Strukturelle und formale Organisationselemente eigneten sich für diese Herausforderungen aber nicht, so die BCG. Sie lassen sich weder schnell genug anpassen, noch bilden sie die gestiegene Komplexität globaler Geschäftsaktivitäten adäquat ab.

"Stattdessen müssen Organisationen weiche Kompetenzen ausbauen, um auch jenseits von formalisierten Strukturen und Abläufen handlungsfähig und innovativ zu sein", fordert die Boston Consulting Group in der Zusammenfassung ihrer Erkenntnisse.

Klingt gut, funktioniert aber nicht: "Diese Herausforderung", stellt die BCG fest, "überfordert heute offenbar die große Mehrheit der Organisationen". Insgesamt schätzten Führungskräfte die Organisationskompetenz ihrer Unternehmen als "erschreckend gering" ein. So sind im Durchschnitt über alle harten Organisationsthemen gerade einmal 22 Prozent der Befragten der Ansicht, ihr Unternehmen sei kompetent.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Themen Kostensenkung und Restrukturierung: Hier sieht weniger als ein Viertel aller Befragten (24 Prozent) ihr Unternehmen als kompetent an. Die organisatorische Flexibilität ihres Unternehmens bewerten zudem nur 22 Prozent als positiv ein. Zudem gebe eine Mehrzahl der Unternehmen an, dass ihre Organisation die strategischen Unternehmensziele nur unzureichend unterstütze.

Selbstkritik ist der erste Weg zur Besserung, könnte man meinen. Aber dem ist offenbar nicht so. Denn viele Unternehmen wiesen gerade in den Organisationskompetenzen Schwächen auf, die für ihre Strategie besonders wichtig wären. So ließen zum Beispiel solche Firmen, die eine Differenzierungsstrategie verfolgten, gerade im Bereich Innovationsmanagement nur geringe Kompetenzwerte, aber hohe Handlungsbedarfe erkennen.

Und als ob die schlechte Verfassung der Unternehmen nicht schon ausreichen würde, setzt BCG noch einen drauf: "Sie reagieren auf die Anforderungen einer veränderlichen und unübersichtlicheren Wettbewerbslandschaft mit immer häufigeren Reorganisationen und zunehmend komplexen Regelwerken."

Durch die ständigen Struktur- und Regeländerungen aber fügten sie der externen Unsicherheit noch die interne hinzu. "Als Folge davon sind Mitarbeiter und Führungskräfte verwirrt und haben kaum noch Zeit, in neue Aufgaben hineinzuwachsen und in ihrem Verantwortungsgebiet nachhaltige Wirkung zu entfalten", so das Verdikt der Analysten. Schließlich: "Interne und externe Komplexität potenzieren sich und lösen bei Führungskräften und Mitarbeitern Frustration aus".

Als Absage an jegliche harte Themen möchte BCG ihr harsches Urteil dennoch nicht verstanden wissen: Sie seien vielmehr auch in Zukunft "eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Organisation, die sich durch klare Verantwortlichkeiten, effiziente Entscheidungs- und Umsetzungsmechanismen sowie disziplinierende Steuerungs- und Kontrollmechanismen" auszeichne, heißt es in den Studienergebnissen.

Die Studie zeige vielmehr, dass der "Schlüssel zu einer erfolgreichen Organisation in der Kombination beider Faktoren" liege: "einfache, effektive und möglichst stabile Grundstrukturen plus Exzellenz in weichen Organisationskompetenzen". Die Inkarnation solch zukunftssicherer Organisationsstrukturen meint BCG in so genannten divisionalen Organisationen ausgemacht zu haben.

Derart strukturierte Unternehmen seien "mehrheitlich wachstums- und ertragsstärker, krisenresistenter und weisen eine höhere Kompetenz in den wesentlichen harten und vor allem weichen Organisationsdimensionen auf". "Offenbar", heißt es weiter, "sind divisionale Strukturen besser geeignet, externe Komplexität und Unsicherheit zu bewältigen und die notwendigen weichen Organisationskompetenzen zu entwickeln".

Das zumindest sehen auch die Befragten so. Immerhin 33 Prozent ordnet sich der Umfrage zufolge bereits als divisionales Unternehmen ein und bewertet diese Organisationsstruktur deutlich besser als andere, etwa die Organisation nach Regionen oder nach Funktionen.

Auch über den Weg hin zu divisionalen Organisationsformen schweigt die Studie nicht: "einfache, robuste Strukturen, die komplexe Geschäfte in beherrschbarere Teile zerlegen und systematisch weiche Organisationskompetenzen fördern: Führung, Motivation, Kooperation und Change-Management". So einfach, wie das klingt, ist es aber nicht: "Um der doppelten Herausforderung von anhaltender Wettbewerbsverschärfung und derzeitiger Krise zu begegnen, müssen viele Unternehmen umdenken", fordert die BCG. "Erforderlich sind flexible und intelligente Organisationen, die Robustheit und Anpassungsfähigkeit vereinen." Gewinnen würden am Ende die Organisationen, die es verstünden, "unterschiedliche Maßnahmen mit einer überzeugenden Change-Agenda und Vision für das künftige Unternehmen zu verknüpfen".

Mittwoch, 17. Februar 2010

Hay Group Study Identifies Best Companies for Leadership


Eine Studie der Hay Group, einer weltweit tätigen Unternehmenaberatung, hat die TOP 20 Unternehmen nach der Qualität ihrer Führung ermittelt und untersucht, wie diese Unternehmen ihre Führungskräfte entwickeln. Dabei wurden die u.a. Fakten festgestellt.

Originalartikel interessant!

90% of respondents in the Top 20 Best Companies for Leadership agree that all employees at their company have the opportunity to develop and practice the capabilities needed to lead others

85% of respondents in the the Top 20 Best Companies for Leadership said that employees are expected to lead, regardless if they have a formal leadership position

87% of respondents in the Top 20 Best Companies for Leadership agree there are a sufficient number of internal candidates ready to assume open leadership positions, compared with 54% of all respondents

94% of respondents in the Top 20 Best Companies for Leadership actively manage a pool of successors for mission critical roles, compared with 60% of all respondents

66% of respondents in the Top 20 Best Companies for Leadership have a high
proportion of women in senior leadership, compared with 37% of all respondents

Mittwoch, 10. Februar 2010

Social Media Revolution


Ein Video, das keine Führungskraft auslassen darf. Ein Video, das die derzeit stattfindende Revolution im Sozial- und Kommunikationsverhalten der Welt eindrucksvoll wiedergibt. Ein Video mit Zahlen, Daten und Fakten.

Sehpflichtig!

Führung - Der Moment ist entscheidend!


Wenn Menschen an einen Führer denken, kommen ihnen oft Bilder eines Armee Generals in den Kopf, der gerade mit seiner Truppe kämpfend einen feindlichen Hügel erklimmt. Oder die Bilder eines CEO, der in einer leidenschaftlichen Rede die Tugenden seiner Produkte oder eine strategische Position des Unternehmens beschwört. Diese beiden Beispiele stellen sicherlich eine bestimmte Art von Führung dar. Aber echte Führung geschieht häufig in kleinen Einheiten und Momenten, ohne Rampenlicht und große Dramatik. Führung geschieht in kleinen und großen Sitzungen, in persönlicher Begegnung, in Gruppenaktivitäten, Arbeitsbereichen und Vorstandszimmern und durch viele unterschiedliche Menschen, unabhängig von Titel, Position oder Status.


Es gibt mehr als 1.000.000 Bücher zum Thema Führung auf der Welt. Es gibt so viele verschiedene Führungsstile, wie es Führer gibt und tausende von Führungstrainern, die Tag für Tag in Unternehmen und auf Seminaren arbeiten. Trotz alledem besteht noch immer einen unersättlicher Appetit auf Wissen zum Thema Führung. Ich glaube, wir machen Führung zu einem zu komplexen Thema.

Gegen die Komplexität kann man versuchen, Führung auf ein paar einfache grundlegende Prinzipien zu reduzieren.

Angemessenes Verhalten
Führungskräfte haben jeden Tag die Möglichkeit, ein adäquates Führungsverhalten zu zeigen. Eine Unternehmenskultur kann man wunderbar in Broschüren abbilden. Tatsächlich aber spiegelt sie sich insbesondere im Verhalten einer Führungskraft wieder. Das Führungsverhalten ist für die Unternehmenskultur von Relevanz. Wenn Menschen in einen Unternehmen arbeiten, erleben sie, wie eine Führungskraft sich in verschiedenen Situationen verhält und entwickeln im besten Fall daraus Verständnis und Wertschätzung für ihr Unternehmen, dessen Werte und Führungskultur. Dieses Verhalten kann so positiv empfunden werden, dass es die Unternehmenskultur nachhaltig stärkt. Es kann aber auch so unverbindlich und unzuverlässig sein, dass genau das Gegenteil erreicht wird.

Verständnis der Situation
Als Führungskraft muss man Führungssituationen erkennen und verstehen, um in ihnen tatsächlich hilfreich sein zu können. In dem meisten Fällen deckt die problemorientierte Arbeit eines Teams potentielle Lösungen bereits auf. Dazu ist oft keine explizite Führung notwendig, ein dominantes Sendungs- und Entscheidungbewusstsein der Führungskraft ist oft gar hinderlich. Menschen wissen im allgemeinen, was in den meisten Situationen zu tun ist und müssen nur gefördert werden, um das Problem in Gesprächen mit den beteiligten Personen zielgerichtet zu durchdenken. Eine Entscheidung für eine bestimmte Lösung ist oft obligatorisch. Die wesentliche Aufgabe der Führungskraft ist, das Verständnis für die konkrete Situation zu entwickeln, um den kreativen Dialog aller Beteiligten zu fördern.

Entsprechender Stil
Alle Führungssituationen sind unterschiedlich. Daher werden oft unterschiedliche Führungsstile eingesetzt, die zu der jeweiligen Führungssituation passen. Beispielsweise könnte in Krisenzeiten ein mehr direktiver Führungsstil angebrachter sein. In einer anderen Situation könnte ein unterstützender oder coachender Stil am besten geeignet sein. Eine effektive Führungskraft entwickelt die Fähigkeiten und das Know-how, den richtigen Stil in unterschiedlichen Situationen zu verwenden.

Proaktivität
Es ist sehr einfach, nichts zu unternehmen, wenn ein Problem frühzeitig erkannt wird. Es ist ebenso einfach zu hoffen, dass es sich von alleine löst oder anderen die Verantwortung zu überlassen. Führung ist nicht die Kunst des Zuschauens. Führung zeigt sich in Aufmerksamkeit, Aktivität und Verantwortung und zwar in dem Moment, in dem eine Bedrohung erkannt wird oder sich eine Chance bietet. Gute Führungskräfte sind proaktiv und folgen oft ihrem Instinkt. Proaktiv bedeutet aber nicht unbedingt immer Lösungen finden zu müssen. Oft bedeutet es, die Situation als solche zu erkennen und die Menschen, die betroffen sind, durch Gespräche mit einzubeziehen. Führung heißt nicht, dass jemand alle Antworten besitzt. Es bedeutet aber, dass jemand die Fähigkeit hat, Probleme und Chancen frühzeitig zu sehen und sie in die Verantwortung eines Teams zu übergeben.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Charismatischer Führungsstil – Mit Charisma Mitarbeiter führen wie Steve Jobs


Hoffnung machender Artikel von Julia Sobainsky über charismatisch-transformationale Führung. Charismatische Führungskompetenz ist erlernbar!

Charismatisch-transformational steht für Führungskräfte, die dank ihrer Ausstrahlung und ihrem Verhalten Mitarbeiter anspornen und motivieren ihr Bestes zu geben. Sie sind in der Lage die Ziele des Unternehmens visionär zu kommunizieren, wirken mitreißend und gleichzeitig verantwortungsbewusst. Das Lösen großer Probleme traut man ihnen leicht zu, da sie in ihren Entscheidungen zeigen, dass sie bereit für Veränderungen sind. Solchen Führungskräften vertrauen Mitarbeiter instinktiv.

Sehr lesenswert!